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Fussreflexzonenmassage

Am Fuss kann, durch bestimmte Reflexpunkte, ein Zusammenhang zwischen den Organen und Systemen des Menschen und ihren Entsprechungen dargestellt werden. Jeweils in der Längskörperzone, die durch ein Organ oder Gewebe führt, findet sich auch am Fuss in der gleichen Längskörperzone die damit korrespondierende und reflektierende Zone.

Große Weiterentwicklung dieser Therapie ist Hanne Marquardt zu verdanken. (Die Therapie wurde als erstes von dem amerik. Arzt W. Fitzgerald 1917 veröffentlicht und von der Masseurin E. Ingham als eigenständige Therapie verbreitet.)
H. Marquardt gibt die therapeutische Wirkung der Reflexzonenarbeit wie folgt an:
“ Die während der Behandlung ausgelösten Reaktionen weisen darauf hin, dass die Heilreize vom Körper beantwortet werden. Häufig kommt es zu einer Anregung aller Ausscheidungen ( z. B. Urin, Stuhl, Schweiß ) und ihrer Veränderung in Quantität und Qualität (Konsistenz, Farbe, Geruch) sowie zur Stabilisierung der psychischen Verfassung und zur allgemeinen Verbesserung der Symptomatik.“

Indikationen

Die Reflexzonenarbeit am Fuß eignet sich zur unterstützenden Behandlung
funktioneller Beschwerden des Verdauungs- und Urogenitaltraktes,
bei Erkrankungen der Atmungsorgane,
bei Herz/Kreislauferkrankungen,
Muskel- und Gelenkerkrankungen,
Rückenbeschwerden verschiedenster Art,
psychosomatischen Beschwerden etc.

Kontraindikationen

Bedingte Gegenanzeigen sind:
akute, hochfieberhafte und ansteckende Krankheiten,
Entzündung im Venen- oder Lymphbereich,
operativ zu behandelnde Krankheiten,
spez. psych. Erkrankungen,
akute rheum. Erkrankungen, die die Fußgelenke schmerzhaft belasten sowie
Geschwüre am Fuß.

Neben den o.g. Indikationen kann sie sehr entspannend empfunden werden, muss der Druck der einzelnen Reflexpunkte immer dem Schmerzempfinden des Patienten angepasst werden.