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Fasten-Kuren

Fasten gehört zu den ältesten Heilverfahren und ist sowohl durch gesundheitliche als auch durch religiöse und ethische Motive begründet. Freiwilliges Fasten umfasst eingeschränkten Verzicht auf Nahrung und Genussmittel für eine begrenzte Zeit (5 Tage bis 4 Wochen), mit reichlicher Flüssigkeitszufuhr und regelmäßiger Darmentleerung.

Das freiwillige Fasten dient der Entlastung des überlasteten Stoffwechsels und der Entschlackung und Reinigung des Organismus. In der Zeit des Nahrungsverzichts kann sich der Körper erholen sowie übermäßige Reserven und aufgestaute krankmachende Stoffwechselprodukte abbauen.

Folgende natürliche Vorgänge finden während des Fastens statt:
Normalisierung der Produktion der Verdauungssäfte
Reinigung der Darmzotten und somit spätere günstigere Aufnahme und Weiterleitung von Nährstoffen
Förderung und der Ausscheidung von Salz, Harnsäure, Cholesterin und Proteine u.s.w.
Die Gewichtsabnahme ist lediglich ein angenehmer Nebeneffekt. Auch auf geistiger und seelischer Ebene finden positive Veränderungen statt.

Hauptindikationen

Rheumatische Erkrankungen,
Gelenkerkrankungen,
Hauterkrankungen z.B. Schuppenflechte, Neurodermitis, Ekzeme,
Übergewicht ( als Übergang in veränderte Ernährungsgewohnheiten ),
Fettstoffwechselstörungen,
Verdauungsstörungen,
Herz- Kreislauf und Gefäßerkrankungen wie hoher Blutdruck und Durchblutungsstörungen,
allergische Erkrankungen, z.B. Heuschnupfen ( Pollenallergien ),allerg. Asthma, Nahrungsmittelallergien u.s.w.

Kontraindikationen

Kein Fasten bei
ausgeprägten Schwächezuständen,
schweren Herz-Kreislauferkrankungen,
Tumoren,
hormonellen Störungen( z.B. Schilddrüsenüberfunktion ) und
schweren Infektionskrankheiten.
Patienten mit einer psychiatrischen Vorgeschichte sowie
Schwangere, Stillende und Kinder sollten ebenfalls nicht fasten.

Es geben mehrere Methoden des Fastens. Auch sollten die jeweiligen Lebensumstände mit berücksichtigt werden. Aus diesem Grund ist eine individuelle Fastenberatung notwendig.